Rezension Chopin Recital Augsburg, 20.07.2017

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"Klangfülle mit hohem Emotionspegel – Konstantin Lukinov fasziniert bei Chopin-Recital

Ein beeindruckendes Konzerterlebnis mit romantischer Klaviermusik von Frederic Chopin präsentierte der Pianist Konstantin Lukinov seinem Augsburger Publikum im Kongress am Park. Bereits beim ersten Stück, der Ballade in G-Moll, op. 23, äußerst virtuos dargeboten und ohne Härte interpretiert, sprang sofort der Funke auf die Zuhörer über.

Der junge Pianist mit Ausnahmetalent brillierte in all seinen Stücken durch technische Perfektion und überzeugte durch seine emotionale Interpretation: Herz und Leidenschaft, grenzenlose Freiheit! Mühelos meisterte Lukinov das umfangreiche, fast zweistündige Konzertprogramm und bot seinen Zuhörern ein ehrliches, stimmiges und positives Gesamtkunstwerk.

Viel Applaus für ein außergewöhnliches Musikprojekt und einen sympathischen Künstler mit faszinierender Bühnenpräsenz! Konstantin Lukinov verabschiedete sich von seinem begeisterten Publikum mit drei Zugaben: Scherzo no. 2, op. 31, Nocturne cis moll op. posthum und schließlich dem Grande Valse Brilliante Es-Dur, op. 18."

Weilburger Tageblatt, 14.06.2010

"Dies tat der 20-Jährige in Moskau geborene Konstantin Lukinov, der auf internationalen Podien mit mehren Preisen ausgezeichnet wurde. Mit souveräner Haltung und brillierendem Spiel zeichnet er sich in der "Kreisleriana" aus den Fantasien für Klavier von Schumann als äußerst begabter Jungpianist aus, der seine musikalische Intelligenz und die Spontaneität der Empfindung in virtuoser Manier zu einer Einheit macht."

Rezension Berlin Recital, 09.10.2009

Konzerthaus Berlin

"Einen faszinierenden und eindrücklichen Abend konnten die Berliner Konzertgänger erleben. Auf dem Programm standen neben den zwei Klaviersonaten op.31/1 und op.111 von Ludwig van Beethoven, Schumanns Faschingsschwank aus Wien sowie die virtuose Sonate Nr.6 von Sergej Prokofjew. Zudem begeisterte Lukinov seine Zuschauer mit zwei Zugaben. Mit der Etüde Nr.10 der Études d`exècution transcendante von Franz Liszt zeigte er nochmals virtuose Glanzleistung und verabschiedete sein Publikum in der Siloti Bearbeitung des Bach Prelude`s in h moll mit atemberaubend religiösem Tiefgang. Es war ein Konzertabend, der lange in Erinnerung bleiben wird."

Augsburger Allgemeine, 17.10.2008

"Volles Lob auch dem erst 19-jährigen Konstantin Lukinov, der Lika bei seiner Winterreise ein sehr sensibler, überaus zuverlässiger und technisch hervorragender Begleiter war. Lukinov studiert zurzeit an der Musikhochschule in Frankfurt und hat trotz seiner Jugend schon reiche Bühnenerfahrung bei Soloauftritten und Wettbewerben. Auch von Lukinov wird man künftig mehr und mehr auf den Konzertpodien hören und der reichliche Applaus des Publikums am Schluss der Winterreise gehörte zu gleichen Teilen auch ihm."

Münchner Merkur, 20.04.2008

Foto: Leder

"Der schwungvolle Urgroßvater aller Klavierkonzerte, Bachs d-moll Konzert BWV 1065, wurde unter den Händen des jungen Konstantin Lukinov zu einem erstklassigen Genuss. Dieser brachte die Inständigkeit des mitreissenden Ductus des 1. Satzes ohne künstliche Hektik zum glänzen, warm und nachdenklich die verschleierte, rezitativische Poetik des mit musiklalischen Heiligenschein bekränzten Adagio hervor. Klarste Gestaltung und Tonführung zeichnete Lukinov zur motorischen Entschlossenheit des finalen Allegro, in welchem Remineszensen an die Toccata und Fuge d-moll geisterhaft aufblitzen." 

Münchner Merkur, 20.04.2008

"Konstantin Lukinov, Klavier, und Alexej Aslamas jun., Violine, stürzten sich mit Inbrunst in die virtuose Entfaltung dieses Werkes, das über weite Strecken wie eine Violinsonate mit Orchesterbegleitung erscheint. Nach kurzem aber spannungsgeladenem Fugato beginnt der Reigen von mal ernst bewegten, mal wild tanzenden und auch lyrisch schwelgenden Episoden, welche den 2 Solisten „Sturm und Drang" ermöglichen. Das betörende Adagio lässt eine schumannsche Liedmelodie, „Wehmut", Nr. 9 aus dem Liederkreis, als Themenkopf aufleuchten, erst vom Orchester dann von Violine und Klavier in ruhiger Langsamkeit dahingleitend ausgekostet. Im finalen Allegro molto überbieten sich Konstantin Lukinov und Alexej Aslamas jun. in Passagen perlender Akrobatik, nur in kurzen, in sich gekehrten Rastmomenten aufatmend, um dann im aufwühlend bewegten Rausch der Musik fortzufahren. Ein Konzertabend von besonderer Qualität für den „Freundeskreis für die Förderung junger Musiker", ein Genuss für alle die fähig sind sich an Musik und deren jungen Interpreten zu begeistern." 

klassik.com, 06.05.2007

"Konstantin Lukinov, der Liszts Rhapsodie Espagnolde` auf atemberaubende Art und Weise spielte, kraftvoll männlich sowie technisch perfekt. Hans von Bülow soll der beste Interpret dieses Stücks gewesen sein, zudem hat er mit Liszt zusammen dieser Komposition den letzten Schliff gegeben. Beide wären sicherlich mit Lukinovs Interpretation zufrieden gewesen."

Donaukurier, 25.07.2006

"Der mehrfache Sieger des Bundeswettbewerbs Jugend musiziert, Konstantin Lukinov, hatte ebenfalls Schumann auf sein Programm gesetzt - und ging doch ganz anders mit dem Komponisten um. Die Noveletten Nr. l und 8 steckte er in ein enges formales Gerüst. Jeder Ton, jede Emotion, jede Anschlagsnuance ist bei ihm genau kalkuliert, große Emotionen kommen wie vom Reißbrett. Das ist ungeheuer faszinierend."