Biografie

Konstantin Lukinov wurde 1989 in Moskau in einer Musikerfamilie geboren. Den Grundbaustein für seine Laufbahn legten seine Eltern, die eine frühe musikalische Allgemeinbildung sowie eine intensive Beschäftigung mit dem Klavier ermöglichten und förderten. In jungen Jahren erarbeitete er sich ein breites Repertoire an Klavierwerken, mit dem er sein Spiel in Konzerten und Wettbewerben wie „Jugend Musiziert“ „Münchner Klavierpodium der Jugend“ und dem „Deutschen Musikwettbewerb“ und Beweis stellte. Allerdings akzeptierte Konstantin Lukinov das musikalische Bildungssystem und gewisse Realitäten der Musikbranche nicht. Eigene künstlerische Überzeugungen, Interpretationen sowie Verhaltensweisen mussten sich durchsetzen, was unter Anderem dazu führte, dass er 2010 sein Hochschulstudium in Frankfurt am Main und seine ersten Schritte in einer pianistischen Karriere abbrach und nach Moskau umzog, um dort sein Bedürfnis nach künstlerischer Authentizität zu befriedigen und dem Versuch einer Beziehung zwischen dem Künstler und der Gesellschaft eine neue Chance zu geben. Dennoch waren die Unterrichtsstunden mit seinen Klaviermentoren Prof.Ernst Mauss (Musikhochschule Augsburg), Alla Rubinova (Privatlehrerin in Augsburg), Ludmilla Gourari (Gourari-Akademie München), Prof. Lev Natochenny (Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main) und Ivan Sokolov (Moskauer Konservatorium) wertvoll und haben ihm geholfen, die Musik und die Klavierkunst durch die Augen, Herzen und Finger anderer Musiker zu sehen und von ihrer Inspiration und Liebe zur Musik angesteckt zu werden. Im Jahr 2017 kehrte er nach Deutschland zurück, wo er sich in Zusammenarbeit mit BMR Management in die deutschen Konzertsäle begab, unter Anderem drei Recitals in der Konzertreihe Augsburgkonzerte spielte und an diversen Kammerprojekten teilnahm. In Mittelpunkt seiner aktuellen Tätigkeit steht die Erhaltung und Kultivierung eines freigeistigen Pianismus, indem die Werke großer Komponisten durch einen neuen schöpferischen Akt belebt werden und frei von erstarrter Tradition oder von aktuellen puristischen Tendenzen den Weg zu den Menschen finden.